Gedanken zur Hörspielarbeit (3)

Bei dem Versuch, mein neuestes Projekt in eine Schublade zu pressen, bin ich bei der Kategorie „Doku-Fiction“ gelandet.

Im TV ist diese Form einer Dokumentation seit einiger Zeit ganz besonders in dem Bereich der „Biographien“ sehr beliebt, bietet sie doch die Möglichkeit, einen historisch belegten Stoff durch eingeschobene Spielszenen näher zu beleuchten, dem Zuschauer das Geschehen auch emotional zu vermitteln und die Protagonisten als Menschen (be-)greifbar zu machen.

So entsteht neben den „harten Fakten“ ein vielschichtiges Portrait, dass neben einem hohen Informationsgehalt auch ein großes Unterhaltungspotential hat. Als positves Beispiel kann ich da die kürzlich gesendete Produktion „Meine Tochter Anne Frank“ anbringen, die mich durch ihre Machart sehr an dieses düstere Thema und das tragische Schicksal des jungen Mädchens herangeführt hat und trotz aller Schwere des Stoffes sehr unterhaltsam war.   Weiterlesen

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