Die „Detektei Bates“ ist „Ausgepumpt“!

Bald ist es soweit: Die drei Hörspiele, an denen ich in den letzten sechs Monaten gearbeitet habe (und um die ich immer ein großes Geheimnis gemacht habe), werden bald veröffentlicht. Es wird also Zeit, euch die Titel, die Besetzung und den Produktionsstab vorzustellen:

Detektei Bates – Staffel 2: Klassentreffen der Knastbrüder

Teil 1: Schwere Jungs auf schiefer Bahn

Teil 2: Ausgepumpt im Untergrund

Teil 3: Zugriff an der Endstation

Es spielen:

Stephan Schwartz
– Henry Bates

Charles Rettinghaus – John Simmons

Dorette Hugo – Becky Flemming

Utz Richter – Oberinspektor Stickleback Weiterlesen

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Soeben habe ich dem Produzenten alle Dateien für meinen neuen Hörspiel-Dreiteiler mit dem Arbeitstitel „Ausgepumpt“ übergeben! Es kann also nicht mehr allzu lange dauern, bis ich mit konkreten Daten zum genauen Titel, zur Story, Besetzung und Veröffentlichung dienen kann.

Ich freue mich sehr darauf und lege jetzt ganz entspannt die Füße hoch! 🙂

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… oder: „Feinschliff … Puh!“

Vor acht Wochen habe ich mit dem finalen Mastering für „Ausgepumpt“ begonnen. Und wie erwartet, ist es recht schwer, sich im täglichen Arbeits- und Familiengetümmel die nötige Zeit und Ruhe dafür zu schaffen. Aber ich komme gut voran und bin ebenso guter Dinge, dass ich bald das Ende des Tunnels erblicken kann! 🙂

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Langsam wird’s! Ich habe gerade den RoughCut von „Ausgepumpt“ fertiggestellt. Jetzt geht es daran, den insgesamt über 170 Minuten Hörspiel den Feinschliff zu verleihen. Das wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen, da das neben dem Hauptbroterwerb nicht mal so nebenbei zu machen ist. Aber ich bin motiviert – Tschakka! 🙂

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Für „Ausgepumpt“ hatte ich die große Freude erneut mit Arja Sharma zu arbeiten. Dies ist schon unsere vierte Zusammenarbeit und einmal mehr bin ich von Arjas Wandlungsfähigkeit sehr angetan!

Denn nach der naiven Gangster-Freundin („meinTag“), dem Mauerblümchen/der Psychopathin („Blind Date“) und der verlorenen Tochter einer Hamburger Kaufmannsfamilie („Lula“) durfte sie  diesmal in die Rolle einer tat- und schlagkräftigen Polizistin schlüpfen. Eine Rolle, die sie mit Bravour gemeistert hat! Und eine Rolle, in der sie das erste Mal bei unseren gemeinsamen Produktionen auch überlebt, wie wir bei den Aufnahmen freudig festgestellt haben.  🙂

In diesem Sinne: Willkommen zurück in der hystereo-Familie, liebe Arja! 😀

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In den letzten Tagen ging es Schlag auf Schlag, jeden Tag wurde eine neue Rolle eingesprochen. Den Anfang machte der Berliner Schauspieler Werner Wilkening, der bei mir auch gleich mal für eine Premiere sorgte: Das erste Mal in meiner Regisseurs-Laufbahn habe ich einen Schauspieler via Telefon inszeniert. Und ich muss sagen, dass es mehr als gut funktioniert hat. Ich hatte es mir sehr viel schwerer vorgestellt, aber Werner Wilkening verstand es wunderbar, meine Anweisungen umzusetzen – auch ohne unterstützende Mimik und Gestik. Wer mich und meine Arbeit etwas verfolgt, wird sich allerdings spätestens jetzt darüber wundern, dass ich für dieses Hörspiel „X-e“, also alle Sprecher einzeln aufnehme, obwohl ich nicht müde werde, diese Aufnahmetechnik für das Hörspiel abzulehnen. Ich habe diesmal aber gute Gründe so vorzugehen, und werde diese später an dieser Stelle noch ausführen. Soviel aber erstmal vorweg: Die schiere Anzahl der Rollen und ihre Größe, bzw. Kleine sind der Hauptgrund für meine Entscheidung, diesmal nicht im Ensemble aufzunehmen. Viele Rollen haben nur zehn oder fünfzehn Takes – und das würde im Ensemble den Rahmen sprengen und wäre auch dispositionell eine Katastrophe. Weiterlesen

Aus dem Archiv (02): Interview mit dem Geisterspiegel

Am 01.08.2013 hat mich der Geisterspiegel anlässlich der Veröffentlichung von Lula inteviewt.

Da ich nicht weiß, wie lange das Interview im Archiv des Geisterspiegels zu lesen sein wird, könnt ihr es hier in voller Länge nachlesen:

15 neue Fragen an … Ralf Jordan von Gunter Arentzen

1. Welche Themen sind Schwerpunkt deines Labels?


Der Begriff »Label« ist für hystereo nicht wirklich passend, denn ich vertreibe meine Hörspiele nicht selbst, sondern brauche immer einen Verlag, der die Produktionen in den Handel bringt, oder einen Produzenten (wie aktuell bei Lula), der die Produktion finanziert. Insofern ist hystereo eher eine Hörspielproduktionsstätte. Aber für dieses Gespräch können wir – um Verwirrung zu vermeiden – gerne bei dem Begriff bleiben!
Also: Schwerpunktmäßig inszeniere ich Einzelhörspiele, die in sich abgeschlossen sind. Dieses Format ist für mich am spannendsten, weil ich so immer wieder etwas anderes abliefern kann und mich und meine Arbeit am Hörspiel immer wieder neu erfinden muss. Es macht mir Spaß, meinen Hörspielen etwas »Abseitiges« oder Außergewöhnliches abzugewinnen. Hörspielserien ermüden den Konsumenten in mir immer sehr schnell und dieses Hörverhalten spiegelt sich natürlich auch in meinen Hörspielen wider. Weiterlesen

Aus dem Archiv (01): Effektvoll ins „Schneetreiben“

Die Vertonung von “Schneetreiben”

von Ralf Jordan

Der Rough-Cut ist heute fertig gestellt worden. Herausgekommen sind über 60 Minuten Hörspiel, die zwar noch etwas holprig und unausbalanciert sind, aber schon eine sehr klare Darstellung dessen liefern, was ich mir im Vorfeld vorgestellt habe. Die Gefahr, sich nun zufrieden zurück zu lehnen, besteht allerdings nicht. Jetzt kommt nämlich der für mich sehr schöne Teil der Nachvertonung von speziellen Geräuschen.

“Große” Geräusche, wie z.B. fahrende Autos oder Motorsägen, aber auch Atmosphären, z.B. heulender Wind, entnehme ich (natürlich) diversen Sound-Archiven. Bei manchen Geräuschen bin ich da auch schon etwas länger auf der Suche, bis das ich passende  Geräusch finde. Sehr zu empfehlen ist dabei übrigens SonosoundFX, weil man hier Detailgenau suchen und die Geräusche einzeln erwerben kann. Ich habe nämlich die Erfahrung gemacht, dass auf Sound-CDs (und seien die Herausgeber noch so bekannt und versiert) meistens nur ein Bruchteil der erworbenen Geräusche für mich interessant sind. Weiterlesen

„meinTag“ – On set

21.02.2011 – Ecoparkstudio, Hamburg

1208.55 Uhr. Wir treffen an diesem sehr kalten Morgen im Ecoparkstudio ein. Die frühe Stunde hat ihren Grund, denn wir haben ein strammes Programm vor uns: Die Sprachaufnahmen zum neuen hystereo-Hörspiel: Kopfsache. Die Disposition ist recht eng, und ich habe so meine Befürchtungen, ob wir sie einhalten können …

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Also geht es direkt los: René Wedeward ist als erster dran. Er spricht den Charakter “Dirk Berger”. Hinter diesem unscheinbaren und unauffälligen Namen verbirgt sich ein Schläger und Geldeintreiber erster Güte. René steigt voll ein und legt stellenweise eine Eiseskälte in seine Stimme, die den frostigen Außentemperaturen in nichts nachsteht. Zum Fürchten! Weiterlesen