It‘s a Wrap

Gestern Abend habe ich dann mit Arja Sharma und anderen (darunter auch mein Sohn) die Wortaufnahmen komplettiert.

Es ist ein komisches Gefühl, diese Aufnahmen nun aus der Hand zu geben und jemand anderes daran weiter arbeiten zu lassen. Aber das war der Deal!

Ich bin gespannt auf das Ergebnis und werde es natürlich hier präsentieren, wenn es fertig ist!

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Sprachaufnahmen …

… sind immer was ganz besonderes!

Gestern hatte ich das große Vergnügen Benjamin Utzerath und Achim Buch aufzunehmen. Dass das Projekt sehr ungewöhnlich ist, zeigt schon die Aufnahmesituation in privatem Ambiente.

Aber wenn das Setting eine „Stink-Normale“ Wohnung ist, dann darf da auch ruhig aufgenommen werden, oder?

Benjamin Utzerath

Achim Buch

Ausgepumpt 7

Für „Ausgepumpt“ hatte ich die große Freude erneut mit Arja Sharma zu arbeiten. Dies ist schon unsere vierte Zusammenarbeit und einmal mehr bin ich von Arjas Wandlungsfähigkeit sehr angetan!

Denn nach der naiven Gangster-Freundin („meinTag“), dem Mauerblümchen/der Psychopathin („Blind Date“) und der verlorenen Tochter einer Hamburger Kaufmannsfamilie („Lula“) durfte sie  diesmal in die Rolle einer tat- und schlagkräftigen Polizistin schlüpfen. Eine Rolle, die sie mit Bravour gemeistert hat! Und eine Rolle, in der sie das erste Mal bei unseren gemeinsamen Produktionen auch überlebt, wie wir bei den Aufnahmen freudig festgestellt haben.  🙂

In diesem Sinne: Willkommen zurück in der hystereo-Familie, liebe Arja! 😀

Ausgepumpt 6

Um die Besetzung von „Ausgepumpt“ zu komplettieren, fehlen nur noch wenige Rollen. Eine davon konnte ich mit Frederik Börner, Schüler der Schule für Schauspiel Hamburg, besetzen. Frederik kenne ich schon seit 2011 und habe mit ihm zusammen an „Lula“ gearbeitet. Dort war er mein Regie-Assistent. Warum er in dem Hörspiel nicht mitgesprochen hat, weiß ich gar nicht – wahrscheinlich war es einfach so, dass keine Rolle stimmlich für ihn passte. Weiterlesen

Gedanken zur Hörspielarbeit (4)

Herrje, schon ist es fast ein Jahr her, dass ich hier den letzten Beitrag geschrieben habe. Damals habe ich den ersten Satz eines Hörspielprojekts gepostet, das zwar vielversprechend gestartet, aber leider wie so viele andere dann wieder im Sande verlaufen ist. Das ist frustrierend, aber leider eher normal: Jeder, der sich kreativ betätigt, wird bestätigen können, dass vor einem erfolgreich abgeschlossenen  Projekt viele Versuche stehen, bei denen es nicht klappt. Da heißt es, sich zu schütteln und einfach weiter zu machen. 😉

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Das alte, einsame Haus in den Bergen

„In den Bergen, in einem alten, ganz einsam gelegenen Haus, müssen nach Sonnenuntergang in allen Zimmern, die nach Westen sehen, die Vorhänge geschlossen bleiben, und wehe, wenn sie geöffnet werden …“

Häh, was ist denn das? Noch so ein neues Projekt aus dem vielleicht was werden wird… Drückt die Daumen!

Gedanken zur Hörspielarbeit (3)

Bei dem Versuch, mein neuestes Projekt in eine Schublade zu pressen, bin ich bei der Kategorie „Doku-Fiction“ gelandet.

Im TV ist diese Form einer Dokumentation seit einiger Zeit ganz besonders in dem Bereich der „Biographien“ sehr beliebt, bietet sie doch die Möglichkeit, einen historisch belegten Stoff durch eingeschobene Spielszenen näher zu beleuchten, dem Zuschauer das Geschehen auch emotional zu vermitteln und die Protagonisten als Menschen (be-)greifbar zu machen.

So entsteht neben den „harten Fakten“ ein vielschichtiges Portrait, dass neben einem hohen Informationsgehalt auch ein großes Unterhaltungspotential hat. Als positves Beispiel kann ich da die kürzlich gesendete Produktion „Meine Tochter Anne Frank“ anbringen, die mich durch ihre Machart sehr an dieses düstere Thema und das tragische Schicksal des jungen Mädchens herangeführt hat und trotz aller Schwere des Stoffes sehr unterhaltsam war.   Weiterlesen

Aus dem Archiv (02): Interview mit dem Geisterspiegel

Am 01.08.2013 hat mich der Geisterspiegel anlässlich der Veröffentlichung von Lula inteviewt.

Da ich nicht weiß, wie lange das Interview im Archiv des Geisterspiegels zu lesen sein wird, könnt ihr es hier in voller Länge nachlesen:

15 neue Fragen an … Ralf Jordan von Gunter Arentzen

1. Welche Themen sind Schwerpunkt deines Labels?


Der Begriff »Label« ist für hystereo nicht wirklich passend, denn ich vertreibe meine Hörspiele nicht selbst, sondern brauche immer einen Verlag, der die Produktionen in den Handel bringt, oder einen Produzenten (wie aktuell bei Lula), der die Produktion finanziert. Insofern ist hystereo eher eine Hörspielproduktionsstätte. Aber für dieses Gespräch können wir – um Verwirrung zu vermeiden – gerne bei dem Begriff bleiben!
Also: Schwerpunktmäßig inszeniere ich Einzelhörspiele, die in sich abgeschlossen sind. Dieses Format ist für mich am spannendsten, weil ich so immer wieder etwas anderes abliefern kann und mich und meine Arbeit am Hörspiel immer wieder neu erfinden muss. Es macht mir Spaß, meinen Hörspielen etwas »Abseitiges« oder Außergewöhnliches abzugewinnen. Hörspielserien ermüden den Konsumenten in mir immer sehr schnell und dieses Hörverhalten spiegelt sich natürlich auch in meinen Hörspielen wider. Weiterlesen