Ausgepumpt 10

… oder: „Feinschliff … Puh!“

Vor acht Wochen habe ich mit dem finalen Mastering für „Ausgepumpt“ begonnen. Und wie erwartet, ist es recht schwer, sich im täglichen Arbeits- und Familiengetümmel die nötige Zeit und Ruhe dafür zu schaffen. Aber ich komme gut voran und bin ebenso guter Dinge, dass ich bald das Ende des Tunnels erblicken kann! 🙂

Ausgepumpt_H+R

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Ausgepumpt 9

wave

Langsam wird’s! Ich habe gerade den RoughCut von „Ausgepumpt“ fertiggestellt. Jetzt geht es daran, den insgesamt über 170 Minuten Hörspiel den Feinschliff zu verleihen. Das wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen, da das neben dem Hauptbroterwerb nicht mal so nebenbei zu machen ist. Aber ich bin motiviert – Tschakka! 🙂

Ausgepumpt 7

Für „Ausgepumpt“ hatte ich die große Freude erneut mit Arja Sharma zu arbeiten. Dies ist schon unsere vierte Zusammenarbeit und einmal mehr bin ich von Arjas Wandlungsfähigkeit sehr angetan!

Denn nach der naiven Gangster-Freundin („meinTag“), dem Mauerblümchen/der Psychopathin („Blind Date“) und der verlorenen Tochter einer Hamburger Kaufmannsfamilie („Lula“) durfte sie  diesmal in die Rolle einer tat- und schlagkräftigen Polizistin schlüpfen. Eine Rolle, die sie mit Bravour gemeistert hat! Und eine Rolle, in der sie das erste Mal bei unseren gemeinsamen Produktionen auch überlebt, wie wir bei den Aufnahmen freudig festgestellt haben.  🙂

In diesem Sinne: Willkommen zurück in der hystereo-Familie, liebe Arja! 😀

Ausgepumpt 6

Um die Besetzung von „Ausgepumpt“ zu komplettieren, fehlen nur noch wenige Rollen. Eine davon konnte ich mit Frederik Börner, Schüler der Schule für Schauspiel Hamburg, besetzen. Frederik kenne ich schon seit 2011 und habe mit ihm zusammen an „Lula“ gearbeitet. Dort war er mein Regie-Assistent. Warum er in dem Hörspiel nicht mitgesprochen hat, weiß ich gar nicht – wahrscheinlich war es einfach so, dass keine Rolle stimmlich für ihn passte. Weiterlesen

Ausgepumpt 5

 

In den letzten Tagen ging es Schlag auf Schlag, jeden Tag wurde eine neue Rolle eingesprochen. Den Anfang machte der Berliner Schauspieler Werner Wilkening, der bei mir auch gleich mal für eine Premiere sorgte: Das erste Mal in meiner Regisseurs-Laufbahn habe ich einen Schauspieler via Telefon inszeniert. Und ich muss sagen, dass es mehr als gut funktioniert hat. Ich hatte es mir sehr viel schwerer vorgestellt, aber Werner Wilkening verstand es wunderbar, meine Anweisungen umzusetzen – auch ohne unterstützende Mimik und Gestik. Wer mich und meine Arbeit etwas verfolgt, wird sich allerdings spätestens jetzt darüber wundern, dass ich für dieses Hörspiel „X-e“, also alle Sprecher einzeln aufnehme, obwohl ich nicht müde werde, diese Aufnahmetechnik für das Hörspiel abzulehnen. Ich habe diesmal aber gute Gründe so vorzugehen, und werde diese später an dieser Stelle noch ausführen. Soviel aber erstmal vorweg: Die schiere Anzahl der Rollen und ihre Größe, bzw. Kleine sind der Hauptgrund für meine Entscheidung, diesmal nicht im Ensemble aufzunehmen. Viele Rollen haben nur zehn oder fünfzehn Takes – und das würde im Ensemble den Rahmen sprengen und wäre auch dispositionell eine Katastrophe. Weiterlesen

Die Abmischung von „Detektei Bates (3) – Die Insel des Bogenschützen“ …

oder „Wie nähert man sich einem Hörspiel nach über 10 Jahren?“

Als mich Klaus Brandhorst letztes Jahr fragte, ob ich nicht für ihn den dritten Teil der Detektei Bates „Die Insel des Bogenschützen“ abmischen wolle, musste ich nicht lange überlegen, um zuzusagen!

Meine tieferen Überlegungen waren eher der Abmischung gewidmet. Mein letzter Kontakt mit dem Hörspiel war im Jahre 2005 die Übergabe an foneo. Zu dem Zeitpunkt war das Hörspiel zu 90% fertig. Es fehlten noch sämtliche Musiken (den Vor- und Abspann ausgenommen), einige Geräusche aus der Konserve, sowie eine Handvoll Foleys. Warum foneo diese Folge im Anschluss dann aufgebrochen und nahezu zehn Jahre lang mit sich herumgeschleppt hat, ist mir unbegreiflich und wird sich wahrscheinlich nie klären lassen.
Aber ich muss gestehen: Als sich mir die Gelegenheit zu Fertigstellung bot, waren meine ersten Gedanken ebenfalls sehr radikal.

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Das alte, einsame Haus in den Bergen

„In den Bergen, in einem alten, ganz einsam gelegenen Haus, müssen nach Sonnenuntergang in allen Zimmern, die nach Westen sehen, die Vorhänge geschlossen bleiben, und wehe, wenn sie geöffnet werden …“

Häh, was ist denn das? Noch so ein neues Projekt aus dem vielleicht was werden wird… Drückt die Daumen!