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Soeben habe ich dem Produzenten alle Dateien für meinen neuen Hörspiel-Dreiteiler mit dem Arbeitstitel „Ausgepumpt“ übergeben! Es kann also nicht mehr allzu lange dauern, bis ich mit konkreten Daten zum genauen Titel, zur Story, Besetzung und Veröffentlichung dienen kann.

Ich freue mich sehr darauf und lege jetzt ganz entspannt die Füße hoch! 🙂

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… oder: „Feinschliff … Puh!“

Vor acht Wochen habe ich mit dem finalen Mastering für „Ausgepumpt“ begonnen. Und wie erwartet, ist es recht schwer, sich im täglichen Arbeits- und Familiengetümmel die nötige Zeit und Ruhe dafür zu schaffen. Aber ich komme gut voran und bin ebenso guter Dinge, dass ich bald das Ende des Tunnels erblicken kann! 🙂

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Langsam wird’s! Ich habe gerade den RoughCut von „Ausgepumpt“ fertiggestellt. Jetzt geht es daran, den insgesamt über 170 Minuten Hörspiel den Feinschliff zu verleihen. Das wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen, da das neben dem Hauptbroterwerb nicht mal so nebenbei zu machen ist. Aber ich bin motiviert – Tschakka! 🙂

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Für „Ausgepumpt“ hatte ich die große Freude erneut mit Arja Sharma zu arbeiten. Dies ist schon unsere vierte Zusammenarbeit und einmal mehr bin ich von Arjas Wandlungsfähigkeit sehr angetan!

Denn nach der naiven Gangster-Freundin („meinTag“), dem Mauerblümchen/der Psychopathin („Blind Date“) und der verlorenen Tochter einer Hamburger Kaufmannsfamilie („Lula“) durfte sie  diesmal in die Rolle einer tat- und schlagkräftigen Polizistin schlüpfen. Eine Rolle, die sie mit Bravour gemeistert hat! Und eine Rolle, in der sie das erste Mal bei unseren gemeinsamen Produktionen auch überlebt, wie wir bei den Aufnahmen freudig festgestellt haben.  🙂

In diesem Sinne: Willkommen zurück in der hystereo-Familie, liebe Arja! 😀

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Um die Besetzung von „Ausgepumpt“ zu komplettieren, fehlen nur noch wenige Rollen. Eine davon konnte ich mit Frederik Börner, Schüler der Schule für Schauspiel Hamburg, besetzen. Frederik kenne ich schon seit 2011 und habe mit ihm zusammen an „Lula“ gearbeitet. Dort war er mein Regie-Assistent. Warum er in dem Hörspiel nicht mitgesprochen hat, weiß ich gar nicht – wahrscheinlich war es einfach so, dass keine Rolle stimmlich für ihn passte. Weiterlesen

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In den letzten Tagen ging es Schlag auf Schlag, jeden Tag wurde eine neue Rolle eingesprochen. Den Anfang machte der Berliner Schauspieler Werner Wilkening, der bei mir auch gleich mal für eine Premiere sorgte: Das erste Mal in meiner Regisseurs-Laufbahn habe ich einen Schauspieler via Telefon inszeniert. Und ich muss sagen, dass es mehr als gut funktioniert hat. Ich hatte es mir sehr viel schwerer vorgestellt, aber Werner Wilkening verstand es wunderbar, meine Anweisungen umzusetzen – auch ohne unterstützende Mimik und Gestik. Wer mich und meine Arbeit etwas verfolgt, wird sich allerdings spätestens jetzt darüber wundern, dass ich für dieses Hörspiel „X-e“, also alle Sprecher einzeln aufnehme, obwohl ich nicht müde werde, diese Aufnahmetechnik für das Hörspiel abzulehnen. Ich habe diesmal aber gute Gründe so vorzugehen, und werde diese später an dieser Stelle noch ausführen. Soviel aber erstmal vorweg: Die schiere Anzahl der Rollen und ihre Größe, bzw. Kleine sind der Hauptgrund für meine Entscheidung, diesmal nicht im Ensemble aufzunehmen. Viele Rollen haben nur zehn oder fünfzehn Takes – und das würde im Ensemble den Rahmen sprengen und wäre auch dispositionell eine Katastrophe. Weiterlesen

Die Insel des Bogenschützen – Der Audiokommentar

Anläßlich der Veröffentlichung des Hörspiels „Detektei Bates (03) – Die Insel des Bogenschützen“ haben sich der Autor Markus Duschek und ich uns hingesetzt, das Hörspiel gehört und dabei unseren Gedanken freien Lauf gelassen. Interessanterweise hat jemand dabei auf einen Aufnahmeknopf gedrückt, sodass ihr das Ganze als Audio-Kommentar zum Hörspiel (auch als Download) mitverfolgen könnt. 😉

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Gedanken zur Hörspielarbeit (4)

Herrje, schon ist es fast ein Jahr her, dass ich hier den letzten Beitrag geschrieben habe. Damals habe ich den ersten Satz eines Hörspielprojekts gepostet, das zwar vielversprechend gestartet, aber leider wie so viele andere dann wieder im Sande verlaufen ist. Das ist frustrierend, aber leider eher normal: Jeder, der sich kreativ betätigt, wird bestätigen können, dass vor einem erfolgreich abgeschlossenen  Projekt viele Versuche stehen, bei denen es nicht klappt. Da heißt es, sich zu schütteln und einfach weiter zu machen. 😉

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Aus dem Archiv (02): Interview mit dem Geisterspiegel

Am 01.08.2013 hat mich der Geisterspiegel anlässlich der Veröffentlichung von Lula inteviewt.

Da ich nicht weiß, wie lange das Interview im Archiv des Geisterspiegels zu lesen sein wird, könnt ihr es hier in voller Länge nachlesen:

15 neue Fragen an … Ralf Jordan von Gunter Arentzen

1. Welche Themen sind Schwerpunkt deines Labels?


Der Begriff »Label« ist für hystereo nicht wirklich passend, denn ich vertreibe meine Hörspiele nicht selbst, sondern brauche immer einen Verlag, der die Produktionen in den Handel bringt, oder einen Produzenten (wie aktuell bei Lula), der die Produktion finanziert. Insofern ist hystereo eher eine Hörspielproduktionsstätte. Aber für dieses Gespräch können wir – um Verwirrung zu vermeiden – gerne bei dem Begriff bleiben!
Also: Schwerpunktmäßig inszeniere ich Einzelhörspiele, die in sich abgeschlossen sind. Dieses Format ist für mich am spannendsten, weil ich so immer wieder etwas anderes abliefern kann und mich und meine Arbeit am Hörspiel immer wieder neu erfinden muss. Es macht mir Spaß, meinen Hörspielen etwas »Abseitiges« oder Außergewöhnliches abzugewinnen. Hörspielserien ermüden den Konsumenten in mir immer sehr schnell und dieses Hörverhalten spiegelt sich natürlich auch in meinen Hörspielen wider. Weiterlesen

Aus dem Archiv (01): Effektvoll ins „Schneetreiben“

Die Vertonung von “Schneetreiben”

von Ralf Jordan

Der Rough-Cut ist heute fertig gestellt worden. Herausgekommen sind über 60 Minuten Hörspiel, die zwar noch etwas holprig und unausbalanciert sind, aber schon eine sehr klare Darstellung dessen liefern, was ich mir im Vorfeld vorgestellt habe. Die Gefahr, sich nun zufrieden zurück zu lehnen, besteht allerdings nicht. Jetzt kommt nämlich der für mich sehr schöne Teil der Nachvertonung von speziellen Geräuschen.

“Große” Geräusche, wie z.B. fahrende Autos oder Motorsägen, aber auch Atmosphären, z.B. heulender Wind, entnehme ich (natürlich) diversen Sound-Archiven. Bei manchen Geräuschen bin ich da auch schon etwas länger auf der Suche, bis das ich passende  Geräusch finde. Sehr zu empfehlen ist dabei übrigens SonosoundFX, weil man hier Detailgenau suchen und die Geräusche einzeln erwerben kann. Ich habe nämlich die Erfahrung gemacht, dass auf Sound-CDs (und seien die Herausgeber noch so bekannt und versiert) meistens nur ein Bruchteil der erworbenen Geräusche für mich interessant sind. Weiterlesen